Video-Report RED 2015

Die NZZ Real Estate Days waren ein voller Erfolg. Sehen Sie im Video-Report die Highlights und Feedbacks vom Anlass 2015.

Dauer Video-Report: 6:33 min


Dr. Carlo Ratti

Leiter, SENSEable City Lab MIT

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Lebendige Architektur, von Menschen geformte Gebäude

Der am Massachusetts Institute of Technology (MIT) forschendeitalienische Architekt Carlo Ratti bewegt sich an der Schnittstelle von Kunst, Design, Bau und Stadtplanung. In seinem Referat zeigt Ratti auf, wo das Potenzial liegt, urbanen Räume in der Zukunft zu gestalten: Von der Mobilität, dem Energie-, Wasser- und Abfallmanagement bis hin zum Bürgerengagement. Architektur wird das Engagement und die Interaktion der Bürger nutzen und so stärker auf den Immobiliensektor einwirken. Entwickler müssen Gebäude auf den tatsächlichen Bedarf statt wie heute den Spitzenbedarf auslegen - bei der Beleuchtung, der Temperatur oder der Flächennutzung. Mit zunehmender Digitalisierung der Gebäude werden diese in der Lage sein, auf das Verhalten der Nutzer zu reagieren. Mit besseren Daten kann sich die gebaute Umgebung an uns anpassen: eine lebendige, massgeschneiderte Architektur, die von ihren Bewohnern geformt wird.

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Podium: Risks and Returns

Christoph Gerber, Kaspar Hohler, Michael Reif, Prof. Dr. Michael Trübestein

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Prof. Dr. Matthias Thomas

CEO, INREV

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Schweizer Investoren tasten sich an ausländische Immobilien heran

Die Frage nach Renditen und Risiken von Immobilieninvestitionen zog sich wie ein roter Faden durch die NZZ Real Estates Days. Matthias Thomas, CEO des Europäischen Verbands für Investoren in nicht-kotierte Immobilienfonds (INREV) zeigte in seinem Referat auf, dass institutionelle Investoren weltweit beabsichtigen, diese Anlageklasse stärker auszubauen. Wie sich an der anschliessenden Podiumsdiskussion zeigte, dürften Anlagen im Ausland gerade für Schweizer Investoren stärker in den Fokus rücken. Dies schon allein deshalb, weil hierzulande die Anlagemöglichkeiten sehr begrenzt sind. Auch wenn man jenseits der Grenzen "nur" indirekt, also über Fonds oder Aktien investiert, stellt sich eine Reihe von Fragen, wie nach den Ländern oder den Segmenten, in denen man investieren will, oder dem richtigen Grad der Währungsabsicherung. Will man dort gar direkt investieren, kommt noch die Notwendigkeit hinzu, über lokales Know-how zu verfügen, da Immobilienanlagen letztlich sehr individuell sind.

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Markus Appenzeller

Direktor & Partner, MLA+

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Weltweit streben die Menschen in die Städte. In China leben heute schon 300 Millionen Menschen in Städten, in Indien 270 Millionen, in den USA 70 Millionen. Der Platzmangel ist offensichtlich. Mit Landgewinnung wie in Hongkong, dem Boom beim Bau von Hochhäusern wie derzeit in London oder die Schaffung von riesigen Wohnkomplexen mit 17m2 kleinen Apartments wie in China, sucht man nach Wegen, den knappen Raum neu zu nutzen. Die Urbanisierung stellt die Stadtplanung, die Politik und die Immobilienwirtschaft vor Herausforderungen, die neue Denkweisen erfordern, sagt der in Rotterdam tätige Stadtplaner Markus Appenzeller. Neu zu denken sind die Lebensmodelle und Erwartungen der Bevölkerung und die Nutzung von Gebäuden. Angebote werden sich stärker an den Kundenwünschen ausrichten müssen. Die Stadt der Zukunft wird auf Netzwerken aufbauen. Die Rolle der Communities wird zunehmen, sagt Appenzeller. Einfache Antworten auf die Fragen der Stadt von morgen gibt es jedoch nicht.

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Dr. h.c. Thomas Schmidheiny

Unternehmer

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Trend-Radar

Publikumsvoting und Auszeichnung

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Podium: Agenda 2020

Hans-Georg Bächtold, Thomas Schaumberg, Dr. Martin Schmid, Thomas Stauber

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Dr. Patrick Schellenbauer

Projektleiter, Avenir Suisse

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Viele Herausforderungen für die Immobilienschweiz

Quasi eine Tour d'Horizon der Herausforderungen, mit denen die Schweizer Immobilienwirtschaft konfrontiert ist, lieferte Patrik Schellenbauer von Avenir Suisse an den NZZ Real Estate Days. Zu den zentralen Themen zählt er die Problematik der stetig wachsenden Flächennachfrage. Ein stark regulierter Mietmarkt, der die selbstregulierenden Kräfte der Preise in weiten Teilen des Marktes ausser Kraft setzt, Bauzonenreserven, die am falschen Ort sind und eine allgemein akzeptierte, vor der eigenen Haustür jedoch abgelehnte Verdichtung, würden jedoch vieles behindern. Als zentralen Hebel für eine Bewältigung der Herausforderung sieht Schellenbauer klare Preissignale an, die derzeit beispielsweise durch die Kostenmiete behindert werden. Nur wenn die Knappheit des Kulturlands auch in höheren Preisen gespiegelt ist, werde man damit sich schliesslich mit weniger Raum begnügen.

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NZZ Real Estate Award

Auszeichnung für den besten schweizer Immobilien Fonds und den Aufsteiger des Jahres.

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Jeremy Blackburn

Head of Policy and Parliamentary Affairs, RICS

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Warum die Immobilienbranche ihren Einfluss in der Politik verbessern sollte

Entscheide, Beschlüsse und Auflagen von Parlament, Regierung und Regulatoren tangieren die Immobilienbranche. Oft sind die Auswirkungen erheblich, fast immer werden sie unterschätzt. Wie sich der Sektor in der Politik eine besser hörbare Stimme verschaffen kann, erläuterte an den NZZ Real Estate Days 2015 Jeremy Blackburn, der Cheflobbyist der Royal Institution of Chartered Surveyors (RICS) in Grossbritannien.

Grundaufgabe sei es, die grosse Bedeutung der Branche für Wirtschaft und Gesellschaft herausstreichen. Hilfreich sei in diesem Zusammenhang, das Grundbedürfnis der Menschen nach guten Räumen für Wohnen und Arbeit in den Vordergrund zu stellen und nicht nur die eigenen Forderungen. Für eine wirksame Interessenvertretung in der Politik braucht es gemeinsame Positionen aller Akteure, die auf unterschiedlichen Kanälen vermittelt werden müssen. Die knappen Ressourcen von Verbänden und Firmen gelte es zu bündeln, rät Blackburn, dessen Verband RICS rund 180'000 Mitglieder in 145 Ländern vertritt. Auf Wahlen und Abstimmungen hin brauche es zielgerichtete Kampagnen, danach eine nachhaltige Beziehungspflege und ein kontinuierliches Lobbying. (dst.)

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Patrick Schnorf

Partner & Leiter Research, Wüest & Partner

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Unterschätzte Risiken am Schweizer Immobilienmarkt

In den vergangenen Jahren waren Wohnimmobilien dank niedrigen Leerstandsquoten und tendenziell steigenden Mieten aus Sicht von Investoren trotz sinkender Renditen sehr attraktiv. Wie Patrick Schnorf von Wüest & Partner an den NZZ Real Estate Days ausführte, könnte sich das künftig relativieren. Durch eine auf Hochtouren laufende Bautätigkeit insbesondere im Bereich der Mietwohnungen seien vielerorts die Leerstandsquoten gestiegen, was das Risiko der Investoren erhöhe. Besonders betroffen seien davon periphere Lagen, die nicht über eine ähnlich gute Infrastruktur verfügen, wie man sie in den Zentren vorfindet. Die Renditen für Wohnliegenschaften sind dort jedoch häufig nur unwesentlich höher als in den Städten und den Agglomerationen. Entsprechend sei die Gefahr hoch, dass die Investoren die in der Peripherie lauernden Gefahren unterschätzen.

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Dr. Felix Brill

CEO, Wellershoff & Partners

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Das gegenwärtige makroökonomische Umfeld birgt neben Gefahren auch Chancen. Diese zeigte der CEO des Beratungsunternehmens Wellershoff & Partners, Felix Brill, in seinem Referat auf. Der Schock, den die Schweizer Wirtschaft nach der Freigabe des Frankenkurses im Januar dieses Jahres erlitten hatte, sei der Erkenntnis gewichen, dass man mit einem blauen Auge davonkommen könnte, sagte Brill. Unklar ist lediglich, ob es bei diesem blauen Auge bleibt, oder ob doch noch ein Tiefschlag kommt. Die historische Erfahrung lehre, dass nach jeder massiven Währungsaufwertung ein Drittel der Verwerfung nach einem Jahr wieder abgebaut sei. Die Schweiz sei diesbezüglich auf Kurs und habe auf diesem Weg schon einiges erreicht.
Auch in Bezug auf die Konjunktur zeichnete der Ökonom ein helles Bild. Positiv für die Immobilienbranche sei zudem, argumentiert Brill, dass die Spekulation praktisch nicht existiere und die Investoren zeigten, dass sie immer noch rechnen könnten. Trotzdem: In Sicherheit wiegen sollte sich die Immobilienbranche dennoch nicht. Denn so tief wie jetzt werden die Zinsen nicht bleiben. Die Signale aus USA zeigen laut Brill deutlich, dass die Zinswende unmittelbar bevorsteht. (dst.)

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Dr. Eric Scheidegger

Leiter Direktion für Wirtschaftspolitik & Stv. Direktor SECO

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Der Immobilienmarkt: Dr. Jekyll and Mr. Hyde?

In seinem Eröffnungsreferat legte Eric Scheidegger, Leiter der Direktion für Wirtschaftspolitik im  Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) dar, weshalb die Bundesbehörden den Immobilienmarkt so intensiv überwachen und regulieren. Ähnlich wie die Romanfigur "Dr. Jekyll and Mr. Hyde" habe dieser Markt zwei Gesichter. Und wenn das böse die Oberhand gewinne, dann werde es gefährlich, denn Immobilienmärkte könnten Rezessionen auslösen (weltweite sogar) und diese auch verstärken und verlängern. Zwischen Juni 2012 und September 2014 wurden die Kriterien zur Hypothekenvergabe schrittweise verschärft. Ob noch weitere Eingriffe geplant sind, liess Scheidegger offen. Er sprach jedoch von einer gebremsten Dynamik bei der Entwicklung der Immobilienpreise und der Hypothekarverschuldung, was zumindest nicht darauf hindeutet, dass Bern derzeit akuten Handlungsbedarf sieht.

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Begrüssung: Real Estate Days 2015

Dr. Peter A. Fischer, Leiter, Wirtschaftsredaktion NZZ

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