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Dr. Felix Brill

CEO, Wellershoff & Partners

Die jüngsten makroökonomischen Entwicklungen üben entscheidenden Druck auf die Schweizer Wirtschaft aus. Felix Brill, CEO von Wellershoff & Partners, leistet eine umfassende Einschätzung und Verortung des gegenwärtigen Marktumfelds und zeigt Szenarien für dessen zukünftige Entwicklung auf. Damit präsentiert er wichtige Entscheidungsgrundlagen für die Akteure und Investoren in der Immobilienwirtschaft.

Felix Brill ist Gründungspartner der international tätigen, auf volkswirtschaftliche Themen und Finanzmarktfragen spezialisierten Unternehmensberatung Wellershoff & Partners. Der studierte Ökonom nimmt in den Medien regelmässig Stellung zu Themen rund um Wirtschaft und Finanzmärkte und ist Gastdozent an der ETH Zürich und dem Swiss Finance Institute.

keynote | Deutsch

14.05 Uhr

Review
2015

Das gegenwärtige makroökonomische Umfeld birgt neben Gefahren auch Chancen. Diese zeigte der CEO des Beratungsunternehmens Wellershoff & Partners, Felix Brill, in seinem Referat auf. Der Schock, den die Schweizer Wirtschaft nach der Freigabe des Frankenkurses im Januar dieses Jahres erlitten hatte, sei der Erkenntnis gewichen, dass man mit einem blauen Auge davonkommen könnte, sagte Brill. Unklar ist lediglich, ob es bei diesem blauen Auge bleibt, oder ob doch noch ein Tiefschlag kommt. Die historische Erfahrung lehre, dass nach jeder massiven Währungsaufwertung ein Drittel der Verwerfung nach einem Jahr wieder abgebaut sei. Die Schweiz sei diesbezüglich auf Kurs und habe auf diesem Weg schon einiges erreicht.



Auch in Bezug auf die Konjunktur zeichnete der Ökonom ein helles Bild. Positiv für die Immobilienbranche sei zudem, argumentiert Brill, dass die Spekulation praktisch nicht existiere und die Investoren zeigten, dass sie immer noch rechnen könnten. Trotzdem: In Sicherheit wiegen sollte sich die Immobilienbranche dennoch nicht. Denn so tief wie jetzt werden die Zinsen nicht bleiben. Die Signale aus USA zeigen laut Brill deutlich, dass die Zinswende unmittelbar bevorsteht. (dst.)