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Bundesrätin Doris Leuthard

Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)

Bundesrätin Doris Leuthard ist Vorsteherin des Eidgenössischen Departements für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK). In dieser Funktion ist Doris Leuthard für sieben Bundesämter verantwortlich. Davor war Leuthard von 2006 bis 2010 Vorsteherin des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements (EVD). Sie vertrat die Schweiz u.a. bei der WTO, OECD, FAO und der Weltbank und präsidierte die EFTA. Im Jahr 2010 war Doris Leuthard Bundespräsidentin. Vor der Wahl in den Bundesrat war sie Nationalrätin und zwischen 2004 und 2006 Präsidentin der CVP Schweiz. Doris Leuthard hat an der Universität Zürich mit Aufenthalten in Paris und Calgary Rechtswissenschaften studiert und war Partnerin in einem Anwaltsbüro.

keynote | Deutsch

14.50 Uhr

Review
2016

Bundesrätin Doris Leuthard hat der Immobilienbranche an den NZZ Real Estate Days teilweise ins Gewissen, gleichzeitig aber auch aus dem Herzen gesprochen. Um einerseits genügend Wohnraum für eine wachsende Bevölkerung zur Verfügung zu stellen und auch die energetischen und emissionsbezogenen Anforderungen zu erfüllen, sind nach Meinung der Bundesrätin sowohl die privaten Investoren als auch die Kantone und Gemeinden stärker gefordert. Ziel müsse es sein, die derzeitige Renovationsquote von Gebäuden von 1% jährlich auf 2% zu verdoppeln. Der Bund unternimmt derzeit mehrere Anstrengungen in diese Richtung. Dazu zählt unter anderem ein Gebäudeprogramm, das bis 2025 ein Volumen von rund 450 Mio. Fr. umfassen wird. In einem weiteren Projekt werden unnötige Bauhindernisse (etwa Vorschriften zum Schattenwurf) überprüft und nicht zuletzt habe man sich auf Seiten des Bundes zu Optimierungsmassnahmen in Bezug auf Energieverbrauch und Emissionen verpflichtet. Zu wenig Anreize für zukunftsgerichtete Investitionen würden derzeit von den Kantonen ausgehen. Spätestens ab 2025 müsse sich dies ändern, wenn das Gebäudeprogramm des Bundes ausläuft, fordert Leuthard. Ebenfalls in den Zuständigkeitsbereich der Kantone und Gemeinden fallen die Vorschriften zur Verdichtung. Auch hier gebe es viel Verbesserungspotenzial, so die Bundesrätin.