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Dr. Mitchell Joachim

Mitbegründer Terreform ONE

Mitchell Joachim, Mitbegründer von Terreform ONE und Associate Professor an der New York University, war als Architekt in den Büros von Frank Gehry und I.M. Pei tätig. Neben einem Fulbright-Stipendium erhielt er Stipendien von TED, Moshe Safdie und der Martin Society for Sustainability des MIT. Auch Auszeichnungen bekannter Zeitschriften wurden ihm zuteil: So nahm ihn «Wired» in deren «Smart List» auf und der «Rolling Stone» zählte ihn zu den «100 People Who Are Changing America». Er gewann zahlreiche Preise wie den «LafargeHolcim» und «Best Invention» des Time Magazine mit «MIT Smart Cities Car». Er wird in den Kategorien «The NOW 99» des Dwell Magazine und «50 Under 50 Innovators of the 21st Century» von Images Publishers gelistet. Der Mitautor von vier Büchern promovierte am Massachusetts Institute of Technology, erwarb einen MAUD der Harvard University und einen MArch der Columbia University. Seine Designarbeiten wurden im MoMA und auf der Biennale Venedig ausgestellt.

keynote | Englisch

09.00 Uhr

Review
2019

Gebäude und Möbel als Teil lebendiger Ökosysteme

Dr. Mitchell Joachim ist überzeugt, dass wir mit innovativer Architektur und gutem Design das Artensterben aktiv bekämpfen und zum Erhalt einer gesunden Lebensgrundlage beitragen können: «Bauen im Einklang mit der Natur ist nicht nur möglich, sondern sinnvoll und nötig». Der amerikanische Architekt und Universitätsdozent hat deshalb Terreform ONE mitgegründet, einen Think Tank für sozio-ökologisches Design und nachhaltigen Städtebau. Ein Vorteil dieses Ansatzes, der Bauten als Ökosysteme begreift und auch lebendige Komponenten wie Pflanzen miteinbezieht, bestehe darin, dass die Gebäude nicht einfach altern, sondern sich selbst weiterentwickeln und immer schöner werden würden, so Joachim. An den NZZ Real Estate Days 2019 stellte der 47-jährige Visionär einige seiner Projekte vor. So hat er etwa einen Stuhl entwickelt, der nicht gezimmert oder fabriziert wird, sondern aus einer Art Pilzmasse wächst. Wird das Produkt nicht mehr gebraucht, kann es einfach kompostiert werden.