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Vittorio Magnago Lampugnani

Professor emeritus Geschichte des Städtebaus, ETH Zürich

"Vittorio Magnago Lampugnani studierte Architektur an der Universität La Sapienza und an der Universität Stuttgart, wo er 1977 auch promovierte. Anfang der 80er Jahre arbeitete er für die Internationale Bauausstellung (IBA) Berlin. Später gab er die Zeitschrift Domus heraus und war Direktor des Deutschen Architektur-Museums in Frankfurt am Main.

1994 wurde er an die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich berufen, an der er bis 2017 ordentlicher Professor für Geschichte des Städtebaus war. Unter seinen wissenschaftlichen Publikationen erregte «Die Modernität des Dauerhaften» besonderes Aufsehen. Er schreibt regelmässig für verschiedene Fachzeitschriften und für die Neue Zürcher Zeitung.

Daneben führt Lampugnani das Büro Baukontor mit seinem Partner Jens Bohm sowie ein Büro in Mailand. Zu seinen programmatischsten neueren Bauprojekten zählen die städtebauliche Gesamtplanung des Novartis Campus in Basel, das Richti Quartier in Wallisellen und das Geschäftshaus am Schiffbau in Zürich."

keynote | Deutsch

17.20 Uhr

Review
2019

«Immobilienindustrie soll Lebensqualität der Menschen erhöhen»

Städte- und Siedlungsplanung ist eine sehr langfristig ausgerichtete Arbeit, einmal ergriffene Massnahmen wirken oft jahrhundertelang nach. In einem Input-Referat zeigte Vittorio Magnago Lampugnani an den NZZ Real Estate Days 2019 auf, wann die Weichen für die Siedlungsanlagen, die wir heute Vorfinden, gestellt wurden und auf welchen Überlegungen diese Entscheidungen basierten. Im anschliessenden Gespräch mit Felix E. Müller wünschte sich Lampugnani, dass wir heute bei der Entwicklung von Städten wegen der dauerhaften Konsequenzen nicht nur die aktuelle Situation im Blick haben, sondern auch überlegen, wie das Leben und die Bedürfnisse der Menschen zukünftig sein könnten. «Leider hat niemand das Wohl der Stadt und ihren Bewohnern so richtig im Auge», bemängelte der emeritierte Professor für Geschichte des Städtebaus an der ETH Zürich und Inhaber von zwei Architekturbüros die Praxis der Schweizer Stadtentwicklung. Denn die eigentliche Aufgabe der Architekten und der Immobilienindustrie sei es, die Lebensqualität der Menschen zu erhöhen.