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Lord William Hague

Politiker und ehemaliger britischer Aussenminister

William Hague studierte in Oxford und INSEAD und arbeitete in der Unternehmensberatung. Anschließend war er 26 Jahre lang Parlamentsabgeordneter für Richmond und beendete seine politische Karriere als Erster Staatssekretär und Leiter des Unterhauses. In seinen vier Jahren als Aussenminister befasste sich William Hague mit den Kriegen in Libyen und Syrien, dem Rückzug aus Afghanistan, der Ukraine, dem Kampf gegen den Terrorismus und den Beziehungen zu Europa. Er war für zwei der britischen Geheimdienste verantwortlich und besuchte mehr Länder als jeder andere Aussenminister der Geschichte.

Seine internationale und nationale Erfahrung hat ihm ein tiefes Wissen über das Wesen der Politik und die Gründe für die wachsende Instabilität im Weltgeschehen vermittelt. Er ist ein versierter Historiker, Autor von zwei Bestsellern und Gewinner des History Book of the Year Award.

keynote | Englisch

17.30 Uhr

Review
2019

«Es wird auch nach dem Brexit viele Investitionsmöglichkeiten geben»

«Ein No Deal-Brexit ist viel unwahrscheinlicher als noch vor ein paar Wochen», erklärte Lord William Hague an den NZZ Real Estate Days 2019. Der ehemalige britische Aussenminister teilte in Interlaken seine Einschätzungen zu den neusten Entwicklungen des Brexit mit den Vertretern der Schweizer Immobilienbranche. Das neueste Austrittsdatum, welches jüngst auf den 31. Januar 2020 festgelegt worden ist, hält Hague erstmals für realistisch. An die beiden früheren Termine habe er nie geglaubt, so der konservative Politiker. Die zentrale Streitfrage der Briten beim Brexit sei, ob sich das Königreich weiterhin eng an die EU binden oder einen komplett eigenständigen Weg auf dem Weltmarkt gehen wolle. Obwohl die Situation momentan kompliziert ist, bleibt Hague optimistisch, was die Wirtschaftsbeziehungen mit Europa angeht. Grossbritannien habe eine wachsende Bevölkerung und werde deshalb zukünftig viele neue Wohnhäuser und weitere Infrastruktur benötigen. «Es wird bei uns deshalb nach wie vor zahlreiche Investitionsmöglichkeiten auch für internationale Firmen – wie die Ihrigen – geben.»